Auszeit.

Hey ihr Lieben,

Mit diesem Blogeintrag ist für uns ein Moment gekommen, der für uns ebenso schwierig wie unumgänglich ist. Das Konzert am 20.04.2013 wird das letzte Konzert für Rila sein. Und nein, das ist kein Scherz. Die Gründe dafür sind vielfältig. Es ist Zeit, gnadenlos ehrlich zu sein.

Die Band wurde für uns vom lange Zeit sehr ambitionierten Herzensprojekt mehr und mehr zum Job. Auftritte zur Routine. Das ist letztendlich dem Fakt geschuldet, dass wir fast hundert gut bezahlte Konzerte spielten. Eigentlich wünschen sich alle jungen Bands, in einer solchen Lage zu sein. Doch wir überschätzen uns und unsere Energie. Einige wollten viel Geld in uns investieren. Wir lehnten ab, ahnten wahrscheinlich bereits, worauf das hinaus laufen würde.

Rila wuchs uns über den Kopf. Die Kunst und die Leidenschaft, die wir in dieser Band zu verwirklichen versuchten, litt darunter enorm. Wir hatten Ideen zu Hauf und waren nicht mehr fähig, daraus fertige Songs zu schreiben. Dafür waren wir bei den Proben zu kurz angebunden. Und mit dem Wintersemester begannen die Einen zu arbeiten, die Anderen zu Studieren. Es blieb für Rila weniger Zeit, als Rila verdient hätte.

Es zieht uns nun in alle Winkel Deutschlands, unseren Roadie Paul sogar ans andere Ende der Welt. Franzi hat große Pläne am Theater, Christoph klettert Karriereleitern, Tino packt auch bereits die Koffer, Hans hat ein neues musikalisches Zuhause bei unseren alten Freunden von Ogrom Circus gefunden und Chris trommelt eh überall, wo er kann.

Was bleibt, ist sich bei euch dennoch für die Zeit zu bedanken, die wir mit euch hatten. Denn alles im allen wäre es für uns schlicht und einfach unmöglich, ein negatives Fazit darüber zu ziehen, was seit April 2010 geschah. Wann bekommt man sonst schon die Möglichkeit, in der Erdgasarena, in Kinos, Festivalbühnen oder der Messe Berlin zu spielen? In feinsten Hotels zu schlafen? Jedes Wochenende zu reisen? Hunderte Leute kennen zu lernen? Oder ein Musikvideo in Strehla mit der entspanntesten Filmcrew der Welt aufzunehmen? Kurzum: Wir möchten die Zeit auf keinen Fall missen und sind euch* unendlich dankbar.

Ob wir uns noch einmal zusammenraffen werden, steht in den Sternen. Aber auf ein kleines Konzert im Sommer hätten wir schon noch Lust. Nur mit euch, ganz privat. Wir geben Bescheid.

Danke für Alles!

Franzi, Christoph, Tino, Hans und Chris

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Besonderen Dank an unsere geduldigen Mamas und Papas, Partner, Familie, Freunde, Pierre, Kulturlounge, Dieter, die Salzwedel Crew, die Strehlabande, den Barnyard, Noteingang e.V., das Staatsministerium, Benni, Johann, Franz und all die anderen, die dieses Projekt ermöglicht haben!

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